Wieder eine (zu) hohe Stromrechnung. Vielleicht sollte man doch einmal in Erwägung ziehen, den Stromanbieter zu wechseln. Billigstrom soll doch „inn“ sein! Aber lohnt sich der bürokratische Kraftakt eines Wechsels des Stromanbieters? Geht es denn nicht leichter?
„Auch Kleinvieh macht Mist!“ – stimmt! Denn oft machen Kleinigkeiten den großen Unterschied aus. Auch beim Thema Energie sparen sollte man daher scheinbar Geringfügiges nicht außer Acht lassen und Kleinigkeiten eine Bedeutung zukommen lassen. Und dabei ist das Strom sparen im eigenen Haushalt gar nicht schwer! Diese 10 Tipps & Tricks sollen das beweisen:
- Mit der Einstellung der Glühbirnenproduktion ist schon der erste Schritt getan. Allerdings muss sich jeder an der eigenen Nase fassen. Energiesparlampen verbrauchen wesentlich weniger Strom, als herkömmliche Glühbirnen und helfen somit beim Strom und Geld sparen.
- Ob Musikanlage, Fernseher, DVD-Player oder Wecker: Die meisten technischen Geräte besitzen ihn – den Standby-Betrieb. Doch Geräte, die ständig an der Steckdose hängen und nicht komplett ausgeschaltet werden, verbrauchen viel Strom! Das vollständige Abschalten sämtlicher elektrisch betriebenen Geräte macht sich also positiv in der Stromverbrauchsbilanz bemerkbar.
- Große Gefahr beim Standby-Betrieb läuft der Computer: Die meisten Menschen nutzen tagtäglich die Ruhezustand- und Standby-Funktionen. Wer clever ist, schaltet den Computer in längeren Arbeitspausen ab.
- Vor Allem im Winter neigen viele dazu, das komplette Haus zu beleuchten. Doch auch beim Thema Beleuchtung, geht einem beim Thema Energie sparen schnell ein Licht auf: Der Gang zum Lichtschalter lohnt sich – wer nur dann Lichtquellen nutzt, wenn er diese wirklich benötigt und diese auch wieder ausschaltet, sobald er den Raum verlässt, ist in puncto Strom sparen auf der richtigen Seite.
- Auch alltägliche Küchenhelfer sind bei falschem Gebrauch „Stromfresser“: Schon bei der Nutzung des Herds kann man einiges an Strom sparen, wenn man unnötiges Verwenden zahlreicher Herdplatten vermeidet. Ein Trick beim Wasser kochen ist übrigens das vorherige Erhitzen des Wassers in einem Wasserkocher. Dies spart nicht nur Strom, sondern auch Zeit.
- Ebenso sieht es beim Gebrauch des Backofens aus: Das Vorheizen, zu dem in vielerlei Rezepten und Zubereitungsanleitungen auf Nahrungsverpackungen geraten wird, verbraucht eine Menge Strom. Sinnvoll lässt sich arbeiten, wenn man den Platz im Backofen dann aber zur Genüge ausnutzt.
- Wer den Kühlschrank nicht auf die kälteste Stufe stellt, kann auch hier Strom sparen. Außerdem werden schnell Entschiedene belohnt: Wer den Kühlschrank den Kühlschrank nicht lange offen stehen lässt, trägt zum sinnvollen Umgang mit Strom bei.
- Aber auch andere Küchenhelfer stehen in der Gefahr, unnötig viel Strom zu verbrauchen: So zum Beispiel auch das häufige Nutzen der Geschirrspülmaschine, auch wenn diese nur halb gefüllt ist. Wenn man die Geschirrspülmaschine nur laufen lässt, wenn sie auch komplett gefüllt, vermeidet man unnötige Spülvorgänge.
- Ähnlich sieht es bei der Waschmaschinennutzung aus: Da hier große Mengen an Strom benötigt werden, empfiehlt es sich, die Waschmaschine nicht unnötig laufen zu lassen und die Wäschetrommel beim Gebrauch vollständig zu füllen.
- Sogar beim Einrichten des Arbeitszimmers gibt es wertvolle Tipps zum Energie sparen: Wer seinen Schreibtisch direkt ans Fenster stellt, profitiert länger vom Sonnenlicht und kann bei Tageslicht auf die Schreibtischlampe verzichten. Außerdem ist das Arbeiten bei natürlichem Licht wesentlich angenehmer.
Diese Tipps & Tricks bieten erste Anhaltspunkte zum sinnvollen und nachhaltigen Umgang mit Strom. Hierbei lässt sich schon einiges an unnütz gebrauchtem Strom vermeiden. Wer sich weiterhin mit diesem Thema beschäftigt, wird sicherlich noch viele weitere Tipps & Tricks zum Strom sparen finden und sich nicht nur über gespartes Geld, sondern auch dem guten Beitrag für unsere Umwelt freuen können.